Unsere Gäste ausserhalb unserer Landesgrenzen zum Reformationsjubiläumsjahr

Nach der Kontaktaufnahme zu unseren Schwestern und Brüdern aus der Schweiz, hatten wir beschlossen Anfang dieses Jahres zum Gedenken des Reformationsjubiläumsjahres unser Programm auf unsere Schwestern und Brüder aus dem Gebiet des Karpatenbeckens auszuweiten. Anfang April waren bei uns reformierte munkácser und marosvásárhelyer Gemeindemitglieder zu Gast, da wir gemeinsam mit ihnen unsere Orgeleinweihungsfeier und die Anlässe zur Gottesdanksagung verbringen wollten.

Die neunköpfige vásárhelyer Gecse utcai Kirchengemeinde wurde von Hochwürden Fekete Márton begleitet. Die Gruppe aus Kárpátalja bestand leider nur aus vier Mitgliedern, da aufgrund eines tragischen Todesfalls und plötzlichen Beerdigung der Pfarrer Herr Gerzson Taracközi mit seiner Frau nicht mitfahren konnten. Die munkácser Gäste haben wir am Abend in ihrer Unterkunft mit Abendbrot erwartet. Die Vásárhelyer kamen erst nach Mitternacht an. Mit ihnen konnten wir uns da nur kurz unterhalten und etwas Tee trinken.

 

 

Am Samstagmorgen trafen wir uns in der Hold Strasse, wo die Hausherren der Gemeinde die Gäste bereits erwartete. Es war eine ganz besondere Freude, dass so viele da waren. Es konnten sich so schöne Gespräche entwickeln. Auch die zwei Gästegruppen fanden sehr schön zueinander. Wie verbrachten den ganzen Tag gemeinsam, zuerst besichtigten wir mit einem ausgiebigen Spaziergang in Budapest einige Sehenswürdigkeiten. Am Nachmittag besuchten wir in der Kaposztásmegyerer Reformierten Kirche ein landesweites Treffen der Zigeunermission, mit 300 Teilnehmern, wo wir ein Glaubensbekenntnis anhören durften und Gott verehren konnten. Am Abend unternahmen wir dann eine Schiffsfahrt auf der Donau. Nach einem gemeinsamen Abendbrot, geschafft und erfüllt mit schönen Erlebnissen verabschiedeten wir uns voneinander. Am Sonntag brauchten wir nicht viel zu überlegen, was mir machen wollen, am Vor- und Nachmittag waren die Dankesgottesdienste. Zwischendurch blieb nur kurz Zeit zu einem schnellen Mittagessen und gemeinsame Gespräche. Am Ende der Feierlichkeiten haben wir uns dann dankbar für das wunderschöne Wochenende voneinander verabschiedet. Unsere Schwesten und Brüder aus Munkács haben uns zu Pfingsten vom 2. bis 5. Juni zu sich eingeladen. In dieser Zeit findet dort ein Treffen aller aus Munkács stammenden statt. In diesem Rahmen werden wir Nachbargemeinden besuchen, wo wir neben den Gedenkstätten auch die Lebenssituation der benachteiligten Minderheiten erleben dürfen. Dies bietet uns Gelegenheit unsere Kontakte weiterhin zu vertiefen, wozu wir alle Gemeindemitglieder recht herzlich einladen möchten.

Gábor Péter Lakatos