Gedenken

 

István Szabó ist im Jahre 1928 in der Nähe von Zalegerszeg, in Nemesapáti geboren.

In seiner Kindheit hat er von seiner religiösen Familie viel Liebe und Fürsorge bekommen. Sein Interesse für die Weinberge und Kellerei, die er von seinem Großvater gelernt hat, wurde in ihm immer stärker. Seine Verpflichtung in diese Richtung zeigt auch, dass als er nach dem Krieg als Soldat (mit 16 Jahren) aus Deutschland zurück kam, zuerst 1953 ein Diplom als Ingenieur, dann 1960 als Lehrer erworben hat. Als erfahrener Winzer war er nie müßig sein Wissen an anderen weiterzugeben, die den Wein ebenso ehrten und gerne hatten.
Die reformierte Kirchgemeinde von der Hold utca war für ihn, wie sein zweites zu Hause. Er nahm an allen Veranstaltungen aktiv Teil.

Bei seiner Arbeiterschaft hatte er von seiner Ehefrau, mit der er 62 Jahre lang glücklich verheiratet war, immer liebende Unterstützung bekommen. Er war ein liebender und fürsorglicher Vater. Die Zeit, die er mit seinen Enkeltöchtern verbracht hatte, haben ihm viel Freude bereitet.

 

Seine Erinnerung wird immer mit uns bleiben.

Familie von Onkel Pista

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Vorstellung von Gergő Kovács

Ich heiße Gergő Kovács, und studiere reformierte Theologie auf Pfarramt in 4. Semester an der Károli Gáspár Reformierten Universität. Als ich 18 Jahre alt war, habe ich die Berufung Gottes verstanden. Das empfinge ich mit so genannte Jonas-Glaube, und nach dem anfänglichen Trotz beschäftige ich mich jetzt mit großer Freude und Interesse mit der Theologie. Ich habe unzählbar den Segen Gottes in meinem Leben gespürt, besonders in dem vergangenen Jahr, als ich in Deutschland mit einem Stipendium studieren konnte. Damit hat ein sehr großer Traum verwirklicht, denn ich die deutsche Sprache seit lange mag. Ich bin mit vielen wunderbaren Erfahrungen bereichert worden, sowohl menschlich, als auch beruflich, und was mir auch noch besonders wichtig war, dass ich eine deutsch-ungarische Gemeinde besuchten konnte. Da ist es mir klargeworden, dass ich neben der Theologie auch mein Deutch stärken möchte. So fange ich ab diesem Herbst das Religion-Deutsch Lehramt zu studieren. Es freut mich, dass ich nach meiner Heimkehr eine neue und lebende Gemeinde finden konnte.

Vorstellung von Eszter Dani, der neuen Stellvertretende Pfarrerin

Ich bin als zweites Kind einer Pfarrfamilie mit fünf Kindern in Debrecen geboren. Das Abitur habe ich im Gymnasium des Reformierten Kollegiums in Debrecen gemacht und nach einem Jahr Freiwilligendienst in Deutschland habe ich hier auch meine theologischen Studien angefangen. Im Jahr 1993 bin ich Pfarrvikarin bei Lajos Gulacsy, damaliger Pfarrer und Bischof, in Munkäcs gewesen. Danach folgte ein Studienjahr in Erlangen, nach dem ich wieder ins Transkarpatiengebiet gegangen bin, wo ich bis 2002 als Missionspfarrerin gedient habe. In dieser Zeit bin ich mit der Reformierten Zigeunermission in Verbindung getreten und habe mit der Unterstützung von Peter Dani, meinem Bruder, ein Familien Gruppenheim für Kinder ohne elterliche Fürsorge gegründet.

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