Protestáns Fórum

,,Zu viel"

Gespräch zum 500. Jahrestag der Reformation

Mit den Teilnehmern Zsófia Pásztor, methodistische Pfarrerin, Bischof der evangelischen Kirche Péter Gáncs, Schriftsteller András Visky und Zoltán Balog reformierter Pfarrer und Minister als Moderator.

Im Rahmen des Protestantischen Frühlings fand am 27. April ein wichtiges Gespräch statt. Die Teilnehmer versuchten einen Überblick darüber zu geben, wie wir Protestanten zum Christentum und einer der Bewegungen Europas mit dem größten theoretischen Einfluss am fünfhundertsten Jahrestag stehen, die wir uns für Erben dieser Bewegung halten. Im Folgenden wird - hoffentlich nicht verfälscht - das Wesentliche dieses Gesprächs vorgestellt. Die von Zoltán Balog formulierten Fragen stehen ebenfalls abgekürzt, in kursiven Buchstaben.


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Vallási megújulás - reformáció?

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Vortragsabend János Bognárs

Exodus '51

Vortragsabend János Bognárs

Im Jahr 1948, als Rákosi Bischof László Ravasz zu einem Gespräch zu sich bestellte, war ihm klar, dass er, wenn er nicht von seinem Bischofsamt zurücktritt, das Martyrium auf sich nimmt und seiner Kirche die Rolle der politischen Opposition zuteilt. Er trat zurück und hielt seine Entscheidung auch nachträglich für ,,weise". Mit ,,weisem" Kopf könnte auch die Schlussfolgerung gezogen werden, dass er mit seinem Schritt alles übernahm: sein wird, was die totalitäre Macht will Ravasz sah natürlich deutlich, gegen den Willen und die Stärke der Macht ist es vollkommen egal, was er sagt und tut. Das jedoch, dass seine/unsere Kirche dennoch nicht umsonst aufgab, was sie aufgab, zeigten die Theologiestudenten von Patak und Pápa an einem erschütternd schönen Beispiel, die nicht akzeptieren wollten, dass sie ihre Theologie auch über den 1948-er Staats-Kirchenvertrag hinaus dem Staat übergeben. Stattdessen prüften sie sich vor Gott im Gebet und erklärten, egal, was auch die irdische Macht will, sie bestehen darauf, dass sie sich in ihrer ursprünglichen Schule auf den Dienst vorbereiten.

Auf dem Vortragsabend János Bognárs führen die beiden Teilnehmer den Auszug aus der Knechtschaft in die Freiheit der Pataker Studenten, den von ihnen selbst gewählten Exodus vor, mit aus den Tagebüchern von József Kőrössy und István Kotsis sowie aus damit im Zusammenhang stehenden Dokumenten (,,Verhör"-Protokolle der Kirche) entnommenen Einzelheiten. Die gute Auswahl des Textes und der überzeugende Vortrag ließen das äußerst erschütternde Drama unserer Kirche und besonders dieser jungen Menschen miterleben. Vielleicht vor allem das, dass sie im Gebet vergeblich um Führung baten, die Entscheidung wurde ihnen überlassen, musste jeder für sich im Kampf mit seinem Gewissen den Willen Gottes finden. Eine schwerere, mit mehr Leiden verbundene Aufgabe hätten diese jungen Menschen und ihre Zeitgenossen kaum erhalten können. Und wir, die wir gedenken, können nur schockiert die Schlussfolgerungen ableiten, dass wir nicht urteilen, mit vereinfachenden Antworten stellt nur der Teufel wieder neue Fallen auf.

Die beiden Tagebücher bewahrte Onkel Kálmán Újszászy (einer der betroffenen Professoren), der große Retter des Pataker Kollegiums, im Archiv für die Nachwelt auf. Ihre Schriften, zusammen mit weiteren damit zusammenhängenden Dokumenten können dank Ágnes Berecz, Gyula Hosszú, Anna Kádár, Annamária Németh und István Victor unter dem Titel Exodus '51: Tagebücher von József Kőrössy und István Kotsis (Budapest, Raday Sammlung, 2015) auch gelesen werden.

 

Péter Pásztor

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Kiállok érted! - Parókia cikk

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Egy színházi előadás, ami lesújt és felráz, ami esztétikai erővel bír, miközben vállaltan nevelő célzatú.

Saját, magánhasználatú elméletem szerint akkor igazán átütő egy színházi előadás, ha utána nemcsak a színház lényegéről gondolkodom másként, de az utcára kiérve az egész világot kicsit más fénytörésben látom.

 

 

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Ich stehe für dich ein!

 

In der Gemeinde wurde eine aussergewöhnliche Theatervorstellung aufgeführt: die Gemeindemitglieder und die Kinder aus der Erziehungsanstalt haben sich gemeinsam die Aufführung ?Ich stehe für dich ein? der KV Theatergruppe, Clowns am Horizont und der Stiftung Namenlose Wege der Zivilgesellschaft im Kampf gegen Menschenhandel und Kinderprostitution angesehen. Die Aufführung beruht auf wahren Begebenheiten, auf einen erschütternden Alltag den gegenwärtig Tausende ungarische Mädchen als Opfer des Menschenhandels im In- und Ausland erleben.

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Protestantischer Frühling 2017

Eine Veranstaltungsreihe des Protestantischen Forums der Deutschsprachigen Ev.-Reformierten Gemeinde in Budapest

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Protestantischer Frühling 2016

Eine Veranstaltungsreihe des Protestantischen Forums der Deutschsprachigen Ev.-Reformierten Gemeinde in Budapest

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Protestáns Tavasz rendezvénysorozat záró alkalma 2014

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Ebben az esztendőben gyülekezetünk Protestáns Fóruma 13. alkalommal rendezte meg "Protestáns Tavasz" elnevezésű rendezvénysorozatát. A Virágvasárnappal kezdődő programok között - az istentiszteleti alkalmak mellett - hangversenyek, teológiai és közéleti beszélgetések, kulturális rendezvények is helyet kaptak. A záró alkalomra május 25-én, vasárnap került sor.

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Protestantischer Frühling 2014

Eine Veranstaltungsreihe des Protestantischen Forums der Deutschsprachigen Ev.-Reformierten Gemeinde in Budapest

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Protestantisches Forum

Unter dem Dach der Gemeindestiftung, lebt das Protestantische Forum seit 1997.

Das Protestantische Forum ist eine gemeinsame Gründung unserer Gemeinde und des Vereins der Freunde der deutschsprachigen Gemeinde Budapest aus Basel.

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